Was gibt es schon?

Wie sieht kultursensibles Arbeiten in der Praxis aus? In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen Beispiele. Es gibt noch keine flächendeckende interkulturelle Öffnung der Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderung. Aber an vielen Orten haben Dienste und Einrichtungen der Behindertenhilfe bereits kultursensible Ansätze entwickelt. So können sie Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung und ihre Familien besser erreichen, beraten und unterstützen. Darunter sind viele Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aber auch andere Organisationen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Migrationsarbeit sowie Selbsthilfegruppen zugewanderter Eltern von Kindern mit Behinderungen.

Kennen Sie weitere Beispiele für die Inklusion eingewanderter Menschen mit Behinderungen und ihrer Angehörigen?

Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


  • Lebenshilfe Gießen

    Vor sieben Jahren begann die Lebenshilfe Gießen den Prozess der interkulturellen Öffnung. Eine Kompetenz, die sie jetzt bei der Unterstützung für Flüchtlingskinder mit Behinderung in der nahegelegenen Erstaufnahmestelle nutzt.

    [07.06.2016, 18:15]
     
     
  • Elternmentoren in Stuttgart

    Elternmentoren in Stuttgart

    Migranteneltern helfen Migranteneltern

    Eltern mit Migrationshintergrund von Kindern mit Behinderungen stehen oftmals vor Zugangsbarrieren zum Hilfe- und Unterstützungssystem, sind aber teilweise untereinander gut vernetzt. Die Landeshauptstadt Stuttgart wollte diese Eltern unterstützen und startete ein interkulturelles „Elternmentorenprojekt“. Ziel dieses Projekts „Migranteneltern helfen Migranteneltern“ ist, betroffene Eltern in ähnlichen Lebenslagen bei der Förderung ihrer besonderen Kinder zu beraten und zu begleiten.

    [07.06.2016, 18:15]
     
     
  • Stiftung Arkadis Olten

    Wie in Deutschland gibt es auch in der Schweiz vor allem punktuelle Ansätze bei der Schnittstellenarbeit von Migration und Behinderung. Die Direktorin der Stiftung Arkadis, Dagmar Domenig, setzt auf Vernetzung. Und initiierte 2013 eine Fachtagung.

    [07.06.2016, 18:12]
     
     
  • MINA – Leben in Vielfalt e.V.

    MINA – Leben in Vielfalt e.V.

    Selbsthilfeorganisation, Berlin

    Für Berliner Eltern behinderter Kinder und mit arabischem oder türkischem Migrationshintergrund gab es 2010 keine speziellen Beratungsangebote. Betroffene schlossen sich deshalb zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Inzwischen ist der Verein „MINA – Leben in Vielfalt“ bekannte Anlaufstelle für hunderte Familien und fester Partner des Landes Berlin.

    [07.06.2016, 18:11]
     
     
  • AWO Integra gGmbH, Betreutes Wohnen

    Menschen mit Migrationshintergrund berichteten in Einrichtungen der AWO Bremen immer wieder über Angehörige mit Behinderungen und Suchterkrankungen. Um diese mit Unterstützungsangeboten zu erreichen, wurden zwei „VielfaltTreffs“ eingerichtet.

    [06.06.2016, 18:23]
     
     
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    "VielfaltTreff" - AWO Integra gGmbH

    Menschen mit Migrationshintergrund berichteten in Einrichtungen der AWO Bremen immer wieder über Angehörige mit Behinderungen und Suchterkrankungen, die keinen Zugang zum Hilfessystem fänden. Die AWO Integra gGmbH entwickelte daraufhin das Projekt „VielfaltTreff“ um Zugangsbarrieren für Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung abzubauen und Fachkräfte der Behindertenhilfe und Migrationssozialarbeit in der AWO Bremen zu sensibilisieren.

    [06.06.2016, 18:22]
     
     
  • Lebenshilfe Ostholstein

    Lebenshilfe Ostholstein

    „Ostholstein erlebbar für alle – bereit für Inklusion und Barrierefreiheit“ ist ein Inklusionsprojekt zur Umsetzung der UN-Kovention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Daran angegliedert ist jetzt auch die Koordinationsstelle für Flüchtlingshilfen in Bad Schwartau. Mit ehrenamtlichen Lotsen, die Asylbewerbern und Flüchtlingen zur Seite stehen.

    [06.06.2016, 18:20]
     
     
  • Lebenshilfe Tübingen e.V.

    Die Lebenshilfe Tübingen setzt seit sieben Jahren auf Tandem-Partner, um mehr Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung zu erreichen. Inzwischen hat sich die Einrichtung zum Kompetenzzentrum der Stadt bei der Schnittstellenarbeit entwickelt.

    [06.06.2016, 18:19]
     
     
  • Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH

    Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH

    In Berlin gibt es viele Werkstätten für Menschen mit Behinderung, sie alle müssen um Mitarbeiter werben. Auf interkulturelle Öffnung zu verzichten, kann man sich da nicht leisten. Vor sechs Jahren machte sich die BWB GmbH deshalb auf den Weg zur kultursensiblen Werkstatt.

    [31.05.2016, 18:19]
     
     
  • Lebenshilfe Heilbronn

    Seit 2007 betreibt die Lebenshilfe Heilbronn-Franken eine Beratungsstelle, erreichte damit aber kaum Menschen mit arabischem und muslimischem Hintergrund. Ein Umzug in einen anderen Stadtteil änderte das.

    [31.05.2016, 18:18]
     
     

 
 
 

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