Lebenslagen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Behinderung

Von Verbänden/Organisationen

Bundesvereinigung Lebenshilfe (2013): Unser Kind ist Geschenk – Familien türkischer Herkunft mit einem geistig behinderten Kind.
Broschüre Türkisch-Deutsch.
Die Broschüre will eine Brücke für mehr Verständnis zwischen türkeistämmigen Eltern und Fachkräften schlagen. Sie basiert auf Interviews mit türkeistämmigen Eltern aus Berlin.
Informationen und Bestellhinweis finden Sie hier.


Institut Selbstbestimmt Leben (2013): Von Respekt, Toleranz und anderen Wünschen!. Behinderung und Migrationshintergrund - Eine Videocollage.
Hier gelangen Sie zum Video.

Fachforum Menschen mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte in Berlin (2009): Im Focus: Menschen mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte und deren Familien in Berlin.
Lebenslagen, Lebenssituationen, Probleme, Wünsche und Bedürfnisse.
Zur Onlinepublikation der zusammenfassenden Betrachtung aus 13 offenen Interviews.


Fachforum Menschen mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte in Berlin (2013): Bedarfe – Angebotsstrukturen – Möglichkeiten. Mütter türkischer Herkunft mit Kindern mit Behinderung.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse einer Arbeitsgruppe des Fachforums finden Sie hier in einer Onlinepublikation.

 


Wissenschaftliche Literatur

Kohan, Diana (2012):
Migration und Behinderung: eine doppelte Belastung? Eine empirische Studie zu jüdischen Kontingentflüchtligen mit einem geistig behinderten Familienangehörigen. Freiburg.
Die Autorin, dipl. Gorontologin, geht der Frage nach, ob Migration und Behinderung zwangsläufig eine doppelte Belastung darstellen. Dazu hat sie jüdische Familien mit geistig behinderten Angehörigen, die aus der Sowjetunion nach Deutschland eingewandert sind, im Rahmen eines Projektes der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. zu ihrer Lebenssituation interviewt.

Halfmann, Julia (2012):
Eine qualitative Studie zu Lebenswelten von Familien mit einem Kind mit Komplexer Behinderung und Migrationshintergrund in Deutschland. Hier gelangen Sie zur Onlinepublikation.
Im Vordergrund der qualitativen Forschungsarbeit stehen Familien mit Migrationshintergrund und einem Kind mit Komplexer Behinderung. Das Erkenntnisinteresse der Studie liegt in der Rekonstruktion und dem Verstehen der Lebenswelten betroffener Familien. Die Grundlage bilden exemplarisch-biographische Einzelfälle.

Wansing, Gudrun und Manuela Westphal (Hrsg.) (2014):
Behinderung und Migration. Inklusion, Diversität, Intersektionalität. Wiesbaden. Springer VS. ISBN 978-3-531-19400-4.
Der Sammelband betritt wissenschaftliches Neuland: Die Intersektionalität von Behinderung und Migration wurde bislang weder empirisch noch theoretisch systematisch zusammengedacht. Der Sammelband fasst die Intersektionalitätsforschung mit Blick auf Migration und Behinderung ins Auge, wie sie sich gegenwärtig in verschiedenen Disziplinen herausbildet. Leser des Sammelbands erwartet weniger eine analytische Zusammenführung verschiedener disziplinärer Positionen als viel mehr eine Vielfalt erster Ergebnisse, analytischer Überlegungen und Forschungsdesiderata. Für Wissenschaftler, die sich für Intersektionalität von Migration und Behinderung interessieren, ist das Buch ein Gewinn, um eigene Fragen weiterzuentwickeln. Praktiker, die theoretisch fundierte konzeptionelle Vorschläge zur Bearbeitung der Schnittstelle suchen, kommen dagegen nur bedingt auf ihre Kosten.

Halfmann, Julia (2014):
Migration und Behinderung. Orientierungswissen für die Praxis. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart.
Das Buch liefert in komprimierter Form grundlegendes Fachwissen im Bereich Migration/Behinderung, erklärt grundlegende Konzepte für Beratungs- und Unterstützungsangebote und gibt einen erste Einblick in Bedarfe und Ressourcen zugewanderter Familien mit behinderten Angehörigen. Für am Thema interessierte Fachkräfte geeignet, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen.

 
 
 

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